Abstrakt
Diese Fallstudie untersucht, wie die Philippinen zentrale Herausforderungen im landwirtschaftlichen Wassermanagement durch den Einsatz berührungsloser hydrologischer Radar-Durchflussmesser bewältigen. Angesichts extremer Wassermengenschwankungen aufgrund des Monsunklimas, ineffizienter traditioneller Messmethoden und unzureichender Datengenauigkeit führte die Nationale Bewässerungsbehörde (NIA) der Philippinen in Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen eine fortschrittliche Radar-Durchflussmesstechnik in die Bewässerungskanalsysteme wichtiger Reisanbaugebiete ein. Die Praxis hat gezeigt, dass diese Technologie die Effizienz, Genauigkeit und Gerechtigkeit der Wasserressourcenverteilung deutlich verbessert und wichtige Daten für die Ernährungssicherheit und eine klimaresistente Landwirtschaft des Landes liefert.
I. Projekthintergrund: Herausforderungen und Chancen
Die philippinische Landwirtschaft, insbesondere der Reisanbau, ist stark von Bewässerungssystemen abhängig. Das Wassermanagement des Landes steht jedoch seit langem vor großen Herausforderungen:
Klimatische Besonderheiten: Ausgeprägte Regen- (Habagat) und Trockenzeiten (Amihan) verursachen im Laufe des Jahres drastische Schwankungen im Fluss- und Kanalabfluss, was eine kontinuierliche und genaue Überwachung mit herkömmlichen Pegeln und Durchflussmessern erschwert.
Infrastrukturelle Einschränkungen: Viele Bewässerungskanäle sind Erdkanäle oder lediglich ausgekleidet. Die Installation von Kontaktsensoren (wie Ultraschall- oder Doppler-Durchflussmessern) erfordert bauliche Anpassungen, ist anfällig für Versandung, Wasserpflanzenbewuchs und Hochwasserschäden und verursacht hohe Wartungskosten.
Datenbedarf: Um eine präzise Bewässerung und eine gerechte Wasserverteilung zu erreichen, benötigen Bewässerungsmanager zuverlässige, in Echtzeit verfügbare und ferngesteuerte Wassermengendaten, um schnell Entscheidungen treffen zu können und Verschwendung sowie Streitigkeiten unter den Landwirten zu reduzieren.
Personalressourcen und Einschränkungen: Manuelle Messungen sind zeitaufwändig, arbeitsintensiv, fehleranfällig und in abgelegenen Gebieten schwer durchzuführen.
Um diese Probleme anzugehen, priorisierte die philippinische Regierung im Rahmen ihres „Nationalen Bewässerungsmodernisierungsprogramms“ den Einsatz von Hightech-Geräten zur hydrologischen Überwachung.
II. Technische Lösung: Hydrologische Radar-Durchflussmesser
Hydrologische Radar-Durchflussmesser erwiesen sich als ideale Lösung. Sie funktionieren, indem sie Radarwellen zur Wasseroberfläche aussenden und das zurückkehrende Signal empfangen. Mithilfe des Doppler-Effekts zur Messung der Oberflächenströmungsgeschwindigkeit und der Radar-Entfernungsmessung zur präzisen Bestimmung des Wasserstands berechnen sie automatisch die Durchflussmengen in Echtzeit auf Basis der bekannten Querschnittsform des Kanals.
Zu den Kernvorteilen gehören:
Berührungslose Messung: Die Sensoren werden auf Brücken oder Bauwerken über dem Kanal installiert und kommen nicht mit dem Wasser in Berührung. Dadurch werden Probleme wie Verschlammung, Aufprall von Treibgut und Korrosion vollständig vermieden – ideal für die Bewässerungsbedingungen auf den Philippinen.
Hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit: Unempfindlich gegenüber Wassertemperatur, -qualität und Sedimentgehalt, liefert kontinuierliche und stabile Daten.
Geringer Wartungsaufwand und lange Lebensdauer: Keine Unterwasserteile, nahezu wartungsfrei und mit langer Lebensdauer.
Integration und Fernübertragung: Lässt sich problemlos in Solarenergiesysteme und drahtlose Übertragungsmodule (z. B. 4G/5G oder LoRaWAN) integrieren, um Daten in Echtzeit an eine Cloud-basierte Managementplattform zu senden.
III. Implementierung und Bereitstellung
Projektstandorte: Zentral-Luzon und Cagayan-Tal auf der Insel Luzon (die wichtigsten Reisspeicher der Philippinen).
Durchführende Stellen: Lokale Büros der philippinischen Nationalen Bewässerungsbehörde (NIA) in Zusammenarbeit mit Technologieanbietern.
Bereitstellungsprozess:
Standortanalyse: Auswahl wichtiger Knotenpunkte im Bewässerungssystem, wie z. B. Abzweige von Hauptkanälen und Einlässe in größere Seitenkanäle.
Installation: Montage des Radar-Durchflussmessersensors auf einer stabilen Struktur über dem Kanal, wobei darauf zu achten ist, dass er senkrecht zur Wasseroberfläche ausgerichtet ist. (Installation der dazugehörigen Solarpaneele, Batterien und Datenübertragungseinheiten (RTUs)).
Kalibrierung: Eingabe präziser geometrischer Parameter des Kanalquerschnitts (Breite, Neigung usw.). Der im Gerät integrierte Algorithmus führt die Kalibrierung des Berechnungsmodells automatisch durch.
Plattformintegration: Die Daten werden an die zentrale Wasserressourcenmanagementplattform der NIA und an Überwachungsbildschirme in den Regionalbüros übermittelt und dort als visuelle Diagramme und Karten dargestellt.
IV. Anwendungsergebnisse und Wert
Die Einführung von Radar-Durchflussmessern führte zu bedeutenden Ergebnissen:
Verbesserte Wassernutzungseffizienz:
Die Verantwortlichen können die Schleusenöffnungen anhand von Echtzeit-Durchflussdaten präzise steuern und das Wasser bedarfsgerecht auf verschiedene Bereiche verteilen. Dadurch werden Verschwendungen durch ungenaue Schätzungen reduziert. Vorläufige Daten zeigen, dass die Effizienz der Bewässerungswassernutzung in Pilotgebieten um etwa 15–20 % gesteigert werden konnte.
Wissenschaftliche und automatisierte Entscheidungsfindung:
Während der Trockenzeit ermöglicht das System die präzise Überwachung und Zuteilung der begrenzten Wasserressourcen.
Hydrologische Radar-Durchflussmesser in philippinischen landwirtschaftlichen Bewässerungssystemen
Priorisierung kritischer Bereiche. In der Regenzeit helfen Echtzeitdaten, vor potenziellen Kanalüberlaufgefahren zu warnen und so ein proaktiveres Wassermanagement zu ermöglichen.
Weniger Streitigkeiten und mehr Gerechtigkeit:
Durch die Nutzung der Daten wurde die Wasserverteilung zwischen Landwirten flussauf- und flussabwärts transparenter und gerechter, wodurch frühere Wasserstreitigkeiten deutlich reduziert wurden. Landwirte können über mobile Apps oder Gemeindeblätter auf Informationen zur Wasserverteilung zugreifen, was das Vertrauen in der Bevölkerung stärkt.
Niedrigere Betriebs- und Wartungskosten:
Durch den Wegfall häufiger manueller Inspektionen und Messungen können sich Manager auf Kernentscheidungen konzentrieren. Die Langlebigkeit der Anlagen reduziert zudem langfristig die Wartungskosten und Ausfallzeiten erheblich.
Datengestützte Infrastrukturplanung:
Die gesammelten Langzeitdaten zum Wasserdurchfluss bilden eine wertvolle wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Modernisierungen, Erweiterungen und Sanierungen von Bewässerungssystemen.
V. Herausforderungen und Zukunftsaussichten
Trotz des Projekterfolgs stieß die Umsetzung auf Herausforderungen wie hohe Anfangsinvestitionen in die Ausrüstung und eine instabile Netzabdeckung in abgelegenen Gebieten. Zukünftige Entwicklungsrichtungen umfassen:
Ausweitung der Abdeckung: Wiederholung der erfolgreichen Erfahrungen in weiteren Bewässerungssystemen auf den Philippinen.
Integration meteorologischer Daten: Kombination von Durchflussdaten mit Wettervorhersagen zum Aufbau intelligenterer, „vorausschauender“ Bewässerungsplanungssysteme.
KI-Analyse: Einsatz von KI-Algorithmen zur Analyse historischer Daten, Optimierung von Wasserverteilungsmodellen und Erzielung einer vollautomatisierten Terminplanung.
Abschluss
Durch den Einsatz hydrologischer Radar-Durchflussmesser hat die Philippinen ihre traditionelle landwirtschaftliche Bewässerungstechnik erfolgreich ins digitale Zeitalter überführt. Dieser Fall zeigt, dass Investitionen in fortschrittliche, zuverlässige und anpassungsfähige hydrologische Überwachungstechnologien ein entscheidender Schritt zur Stärkung der landwirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit und Produktivität angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der Ernährungssicherheit sind. Er bietet einen übertragbaren Weg zur Modernisierung des Wassermanagements – nicht nur für die Philippinen, sondern auch für andere Entwicklungsländer mit ähnlichen Bedingungen.
Komplettes Server- und Software-Funkmodul, unterstützt RS485, GPRS, 4G, WLAN, LoRa und LoRaWAN
Weitere Informationen zu Radarsensoren finden Sie hier:
Bitte wenden Sie sich an Honde Technology Co., LTD.
Email: info@hondetech.com
Unternehmenswebsite:www.hondetechco.com
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Veröffentlichungsdatum: 29. August 2025
