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Der unparteiische Richter der Wetterdaten: Einblick in die geheime Welt des Stevenson-Bildschirms

Es ist wohl eines der klassischsten Designs in der Wissenschaft: ein reinweißer, mit Lüftungsschlitzen versehener Holzkasten. Warum verlassen wir uns im Zeitalter von Satelliten und Radar immer noch darauf, um die grundlegende Wahrheit über unser Wetter zu erfahren?

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In einer Ecke eines Parks, am Rande eines Flugfelds oder mitten auf einem weiten Feld haben Sie es vielleicht schon gesehen – einen reinweißen Kasten, der einem Miniaturhaus ähnelt und still auf einem Pfahl steht. Er wirkt schlicht, ja sogar antiquiert, doch in seinem Inneren birgt er den Grundstein aller meteorologischen Wissenschaft: präzise und vergleichbare Umweltdaten.

Es trägt zwar den Namen „Instrumentenschutzhütte“, ist aber unter dem Namen Stevenson Screen bekannt. Seine Aufgabe ist es, als „unparteiischer Richter“ die Temperatur der Natur zu messen und den Puls der Luft unvoreingenommen aufzuzeichnen.

I. Warum eine „Box“? Die drei Erzfeinde akkurater Daten

Stellen Sie sich vor, Sie legen ein Thermometer direkt in die Sonne. Die Anzeige würde aufgrund der Sonneneinstrahlung sprunghaft ansteigen und die tatsächliche Lufttemperatur nicht mehr widerspiegeln. In einem geschlossenen Behälter würde es sich aufgrund mangelnder Belüftung in einen Backofen verwandeln.

Die Konstruktion des Stevenson-Filters ist eine meisterhafte Lösung, um gleichzeitig die drei Hauptfeinde der Datengenauigkeit zu bekämpfen:

  1. Sonneneinstrahlung: Die strahlend weiße Oberfläche maximiert die Reflexion des Sonnenlichts und verhindert so, dass sich die Box aufheizt und Wärme aufnimmt.
  2. Niederschlag und starker Wind: Das schräge Dach und die Lamellenkonstruktion verhindern wirksam das direkte Eindringen von Regen, Schnee oder Hagel und mindern gleichzeitig die Auswirkungen von starkem Wind auf die Instrumente.
  3. Wärmestrahlung vom Boden: Durch die Installation in einer Standardhöhe von etwa 1,5 Metern wird das Gerät von der Wärmestrahlung vom Boden ferngehalten.

II. Warum „Louvers“? Die Kunst und Wissenschaft des Atmens

Das genialste Merkmal des Stevenson-Paravents sind seine Lamellen. Diese schrägen Bretter sind nicht dekorativ; sie bilden ein präzises physikalisches System:

  • Freie Belüftung: Die Lamellenkonstruktion ermöglicht einen freien Luftstrom und gewährleistet so, dass die Instrumente im Inneren die sich bewegende, repräsentative Umgebungsluft messen und nicht stehende, „eingeschlossene“ lokale Luft.
  • Lichtbarriere: Der spezielle Winkel der Lamellen sorgt dafür, dass unabhängig vom Sonnenstand kein direktes Sonnenlicht die Instrumente im Inneren erreichen kann, wodurch eine permanente Schattenzone entsteht.

Dieses System ist so erfolgreich, dass sein Grundprinzip seit seiner Erfindung im 19. Jahrhundert unverändert geblieben ist. Es gewährleistet, dass Daten von Wetterstationen weltweit nach demselben Standard erfasst werden, sodass Daten aus Peking sinnvoll mit Daten aus New York verglichen werden können. Dadurch entsteht eine langfristige, konsistente und wertvolle Datenkette für die Erforschung des globalen Klimawandels.

III. Moderne Entwicklung: Von der Temperatur- zur Gasüberwachung

Der traditionelle Stevenson-Schutzschirm diente in erster Linie dem Schutz von Thermometern und Hygrometern. Heute hat sich sein Einsatzbereich erweitert. Ein moderner „Thermohydrometer- und Gasschutzschirm“ kann auch Folgendes beherbergen:

  • CO₂-Sensoren: Überwachung des atmosphärischen Hintergrundkohlendioxidgehalts, entscheidend für die Treibhauseffektforschung.
  • Andere Gassonden: Zur Überwachung von Ozon, Schwefeldioxid und anderen Gasen, die Auswirkungen auf Landwirtschaft, Ökologie und öffentliche Gesundheit haben.

Es bleibt derselbe unparteiische Wächter, der nur mehr Geheimnisse hütet.

Abschluss

In einer Welt voller intelligenter Sensoren und IoT-Floskeln erinnert uns der Stevenson Screen mit seiner klassischen physikalischen Intelligenz daran, dass Datengenauigkeit auf der grundlegendsten Ebene beginnt. Er ist eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, der stille Eckpfeiler der Meteorologie. Wenn Sie ihn das nächste Mal sehen, wissen Sie, dass er nicht nur ein weißer Kasten ist – er ist ein Präzisionsinstrument, das den Puls der Natur für die Menschheit „fühlt“, ein ewiger, unparteiischer Datenbewerter, der Wind und Regen trotzt.

Komplettes Server- und Software-Funkmodul, unterstützt RS485, GPRS, 4G, WLAN, LoRa und LoRaWAN

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Veröffentlichungsdatum: 27. November 2025