Angesichts der steigenden Nachfrage nach globalem Wassermanagement und der kontinuierlich wachsenden Anforderungen an die Genauigkeit hydrologischer Daten werden herkömmliche, kontaktbasierte Durchflussmessgeräte zunehmend durch fortschrittlichere technische Lösungen ersetzt. Vor diesem Hintergrund hat sich ein handliches Radar-Durchflussmessgerät mit Schutzart IP67 (wasserdicht) etabliert, das in Bereichen wie Wasserbauprojekten, Umweltüberwachung und kommunaler Wasserwirtschaft revolutionäre Messmöglichkeiten eröffnet. Dieses innovative Gerät vereint Portabilität, hohe Präzision und robuste Umweltverträglichkeit. Es überwindet nicht nur die Anwendungsbeschränkungen herkömmlicher Durchflussmesser in komplexen Umgebungen, sondern ermöglicht dank Millimeterwellen-Radartechnologie auch die berührungslose und wetterunabhängige Messung der Wassergeschwindigkeit. Dadurch werden die Effizienz von Feldarbeiten und die Datenzuverlässigkeit deutlich verbessert. Dieser Artikel stellt die Kernmerkmale, die Funktionsweise dieser technologischen Innovation und ihren praktischen Nutzen in verschiedenen Branchen umfassend vor und bietet Fachleuten in den entsprechenden Bereichen wertvolle Entscheidungshilfen für die Geräteauswahl.
Produkttechnologie im Überblick: Neudefinition des Standards für die Wasserdurchflussmessung
Das handgeführte Radar-Durchflussmessgerät stellt einen bedeutenden Fortschritt in der hydrologischen Überwachungstechnik dar. Sein zentrales Designkonzept besteht in der optimalen Kombination fortschrittlicher Radarsensorik mit praktischen technischen Anforderungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen mechanischen Durchflussmessern, die für die Messung direkten Wasserkontakt benötigen, arbeitet dieses Gerät berührungslos. Es erfasst Schwankungen der Wasseroberfläche und berechnet die Fließgeschwindigkeit durch Aussenden und Empfangen elektromagnetischer Wellen im Millimeterwellenbereich. Dadurch werden Genauigkeitsprobleme, die durch Sensorkorrosion, Anhaftung von Wasserorganismen oder Sedimentablagerungen entstehen können, vollständig vermieden. Das Gerät ist ergonomisch geformt und wiegt in der Regel unter 1 kg. Es lässt sich mühelos mit einer Hand bedienen und reduziert so die Arbeitsbelastung der Anwender vor Ort erheblich.
Das herausragendste technische Merkmal dieses Durchflussmessers ist seine Schutzart IP67. Diese garantiert, dass das Gerät absolut staubdicht ist und bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe unbeschadet übersteht. Diese hohe Schutzart wird durch die mehrfache Abdichtung erreicht: Das Gehäuse besteht aus hochfestem ABS- oder Aluminiumlegierungsmaterial, hochwertige Silikondichtungen an den Schnittstellen und eine Membranabdichtung an allen Tasten. Dank dieser robusten Konstruktion ist das Gerät bestens für den Einsatz unter extremen Bedingungen wie Starkregen, hoher Luftfeuchtigkeit und Sandstürmen geeignet und somit ideal für Hochwasserüberwachung und Feldmessungen.
Dieses handgeführte Radar-Durchflussmessgerät zeichnet sich durch hervorragende Messleistung aus: Der typische Messbereich für die Fließgeschwindigkeit liegt zwischen 0,1 und 20 m/s, die Genauigkeit bei ±0,01 m/s. Der integrierte, hochempfindliche Radarsensor arbeitet üblicherweise mit einer Frequenz von 24 GHz oder 60 GHz und erfasst präzise Wasserbewegungen selbst bei Regen, Nebel und geringen Mengen an Treibgut. Die Messreichweite beträgt über 30 Meter, sodass der Bediener sicher am Flussufer oder auf einer Brücke die Fließgeschwindigkeit in gefährlichen Gewässern messen und die Risiken hydrologischer Arbeiten deutlich reduzieren kann. Moderne Radar-Durchflussmessgeräte nutzen zumeist die FMCW-Technologie (Frequency Modulated Continuous Wave). Durch das Aussenden von kontinuierlichen Wellen mit variierenden Frequenzen und die Analyse der Frequenzdifferenz der Echosignale lassen sich Fließgeschwindigkeit und Entfernung präzise berechnen. Im Vergleich zu herkömmlichen Impulsradargeräten bietet dieses Verfahren eine höhere Genauigkeit und Störfestigkeit.
Der Intelligenzgrad der Geräte ist ebenso beeindruckend. Die meisten High-End-Modelle verfügen über Bluetooth- oder WLAN-Verbindungen. Messdaten lassen sich in Echtzeit an Smartphones oder Tablets übertragen. In Kombination mit einer speziellen App sind Datenvisualisierung, Berichtserstellung und sofortiges Teilen möglich. Der integrierte Speicher mit hoher Kapazität kann Zehntausende von Messdatensätzen speichern. Einige Modelle unterstützen zudem GPS-Ortung und verknüpfen Messergebnisse automatisch mit geografischen Standortinformationen, was die systematische Überwachung von Flussgebieten erheblich erleichtert. Die Stromversorgung erfolgt meist über austauschbare AA-Batterien oder wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus mit einer Laufzeit von bis zu mehreren zehn Stunden – ideal für den Langzeiteinsatz im Feld.
Tabelle: Eine Liste typischer technischer Parameter von tragbaren Radar-Durchflussmessern
Parameterkategorie, technische Indikatoren, Bedeutung für die Branche
Mit der Schutzart IP67 (staubdicht und wasserdicht für 30 Minuten in einer Tiefe von 1 Meter) eignet es sich für raue Wetterbedingungen und komplexe Umgebungen.
Das Messprinzip: Berührungsloses Millimeterwellenradar (FMCW-Technologie) vermeidet Sensorverschmutzung und verbessert die Datengenauigkeit.
Der Strömungsgeschwindigkeitsbereich liegt zwischen 0,1 und 20 m/s und umfasst somit verschiedene Gewässer mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten, von langsam bis schnell.
Die Messgenauigkeit von ±0,01 m/s erfüllt die hohen Standards der hydrologischen Überwachung.
Der Arbeitsabstand beträgt 0,3 bis 30 Meter, um die Sicherheit der Bediener zu gewährleisten.
Die Datenschnittstellen Bluetooth/Wi-Fi/USB ermöglichen die sofortige Weitergabe und Analyse von Messdaten.
Das Stromversorgungssystem ist mit wiederaufladbaren Lithiumbatterien oder AA-Batterien ausgestattet, um einen langfristigen Feldeinsatz zu gewährleisten.
Die Entwicklung dieses wasserdichten, tragbaren Radar-Durchflussmessers gemäß IP67 markiert den Übergang von der mechanischen Kontaktmessung zur elektronischen Fernerkundung in der Wasserdurchflussmessung. Seine Portabilität, Zuverlässigkeit und intelligente Funktionsweise setzen neue Branchenstandards und bieten ein beispiellos effizientes Werkzeug für das Wassermanagement.
Kerntechnologieanalyse: Gemeinsame Innovation von IP67-Wasserdichtigkeit und Radarmessung
Das wasserdichte, tragbare Radar-Durchflussmessgerät IP67 hat aufgrund der perfekten Integration seiner beiden Kerntechnologien – dem Schutzsystem IP67 und dem Millimeterwellen-Radar-Messprinzip – in der hydrologischen Überwachung große Beachtung gefunden. Diese beiden Technologien ergänzen sich und beheben gemeinsam die seit Langem bestehenden Probleme herkömmlicher Durchflussmessgeräte hinsichtlich Umweltverträglichkeit und Messgenauigkeit. Ein umfassendes Verständnis dieser Kerntechnologien ermöglicht es Anwendern, die Leistungsfähigkeit ihrer Geräte voll auszuschöpfen und in komplexen Umgebungen zuverlässige hydrologische Daten zu gewinnen.
Die technische Bedeutung der IP67-Zertifizierung für Wasser- und Staubbeständigkeit
Das IP-Schutzartensystem, ein international anerkannter Standard für den Schutz von Gerätegehäusen, wurde von IEC 60529 entwickelt und findet weltweit breite Anwendung. Der entsprechende nationale Standard in China ist GB/T 420812. In diesem System hat „IP67“ eine klare Definition: Die erste Ziffer „6“ steht für die höchste Schutzklasse für Halbleiter und bedeutet, dass das Gerät vollständig staubdicht ist. Selbst bei Sandstürmen dringt kein Staub ins Innere ein und beeinträchtigt die Funktion der elektronischen Bauteile. Die zweite Ziffer „7“ steht für die hohe Schutzklasse gegen Flüssigkeiten und bedeutet, dass das Gerät 30 Minuten lang in einem Meter Wassertiefe ohne schädliches Eindringen von Wasser übersteht. Es ist wichtig zu beachten, dass zwischen IP67 und der höheren Schutzklasse IP68 ein wesentlicher Unterschied besteht: IP68 eignet sich für den dauerhaften Einsatz unter Wasser, während IP67 Vorteile bei kurzzeitigem Eintauchen bietet, wenn Beständigkeit gegen Hochdruckstrahlen (z. B. Starkregen, Spritzwasser) erforderlich ist.
Um die Schutzart IP67 zu erreichen, ist eine umfassende Konstruktion erforderlich. Laut der Untersuchung und Analyse von Shenzhen Xunke Standard Technical Service Co., LTD. verwenden Außengeräte dieser Schutzart üblicherweise spezielle Dichtungsmaterialien (wie witterungsbeständiges Silikon und Fluorkautschuk) für wasserdichte Dichtungsringe. Die Gehäuseverbindungen sind als Klemmen mit Kompressionsdichtung ausgeführt, und die Schnittstellen verfügen über wasserdichte Steckverbinder oder magnetische Ladeanschlüsse. Bei den Wasserdichtigkeitsprüfungen von Außengeräten wie Kameras und Lidarsystemen müssen Hersteller gemäß der Norm GB/T 4208 zwei Schlüsseltests durchführen: einen Staubdichtigkeitstest (mehrstündiges Eintauchen des Geräts in eine Staubbox) und einen Wasserdichtigkeitstest (30 Minuten in 1 Meter Wassertiefe). Nur nach Bestehen dieser Tests erhalten die Geräte die Zertifizierung. Für tragbare Radar-Durchflussmesser bedeutet die IP67-Zertifizierung, dass sie auch bei starkem Regen, Spritzwasser, versehentlichem Herunterfallen und ähnlichen Situationen einwandfrei funktionieren und somit ihre Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitern.
Prinzip und technische Vorteile der Geschwindigkeitsmessung mit Millimeterwellenradar
Die Kerntechnologie des tragbaren Radar-Durchflussmessers basiert auf dem Doppler-Effekt. Das Gerät sendet Millimeterwellen im 24-GHz- oder 60-GHz-Frequenzband aus. Treffen diese elektromagnetischen Wellen auf die Oberfläche eines fließenden Wassers, werden sie reflektiert. Aufgrund der Wasserbewegung weicht die Frequenz der reflektierten Wellen geringfügig von der ursprünglichen Sendefrequenz ab (Doppler-Frequenzverschiebung). Durch die präzise Messung dieser Frequenzverschiebung lässt sich die Strömungsgeschwindigkeit an der Wasseroberfläche berechnen. Verglichen mit herkömmlichen mechanischen Strömungsmessern (wie z. B. Rotorströmungsmessern) bietet diese berührungslose Messmethode mehrere Vorteile: Sie beeinflusst den Strömungszustand des Wassers nicht, ist unempfindlich gegenüber der Korrosivität des Wassers, verhindert Störungen durch Wasserpflanzen und Ablagerungen und reduziert den Wartungsaufwand erheblich.
Moderne High-End-Radar-Durchflussmesser nutzen in der Regel die FMCW-Radartechnologie (Frequency Modulated Continuous Wave). Im Vergleich zu herkömmlichen Impulsradargeräten bietet sie deutliche Verbesserungen bei der Genauigkeit von Entfernungs- und Geschwindigkeitsmessungen. Das FMCW-Radar sendet kontinuierliche Wellen mit linear variierenden Frequenzen aus. Die Entfernung zum Ziel wird durch Vergleich der Frequenzdifferenz zwischen Sendesignal und Echosignal berechnet, die Zielgeschwindigkeit anhand der Doppler-Frequenzverschiebung bestimmt. Diese Technologie zeichnet sich durch geringe Sendeleistung, hohe Entfernungsauflösung und hohe Störfestigkeit aus und eignet sich besonders für die Strömungsgeschwindigkeitsmessung in komplexen hydrologischen Umgebungen. In der Praxis muss der Bediener das Handgerät lediglich auf die Wasseroberfläche richten. Nach Auslösung der Messung führt der integrierte, leistungsstarke digitale Signalprozessor (DSP) innerhalb von Millisekunden die Spektralanalyse und die Berechnung der Strömungsgeschwindigkeit durch. Die Ergebnisse werden sofort auf dem gut lesbaren LCD-Display angezeigt.
Tabelle: Vergleich von herkömmlichen Kontakt- und Radar-Durchflussmessern
Technische Merkmale: Vergleich der technischen Vorteile von herkömmlichen Kontakt-Durchflussmessern und IP67-Radar-Handdurchflussmessern
Das Messverfahren muss bei berührungsloser Oberflächenmessung in Wasser eingetaucht werden, um Beeinträchtigungen des Strömungsfeldes zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen.
Die Messgenauigkeit beträgt ±0,05 m/s und ±0,01 m/s. Radartechnologie bietet eine höhere Genauigkeit.
Die Umgebung ist anfällig für Korrosion und biologische Anhaftung, wird jedoch nicht durch die Wasserqualität oder schwimmende Ablagerungen beeinträchtigt, wodurch die Wartungskosten gesenkt und die Lebensdauer verlängert wird.
Die einfache Bedienung erfordert lediglich einen Ständer oder eine Aufhängevorrichtung, die mit einer Hand gehalten werden kann, was eine sofortige Messung nach dem Öffnen ermöglicht und die Effizienz der Feldarbeit deutlich steigert.
Die Datenerfassung erfolgt üblicherweise über kabelgebundene Verbindungen und drahtlose Datenübertragung, was die Echtzeitüberwachung und Datenanalyse ermöglicht.
Allgemeine Umweltverträglichkeit: Schutzart IP54 oder niedriger, erweiterter Schutz IP67, geeignet für extremere Wetterbedingungen
Der durch technologische Integration erzeugte Synergieeffekt
Die Kombination aus IP67-Schutzart und Radargeschwindigkeitsmesstechnik erzeugt einen Synergieeffekt von 1+1>2. Die wasser- und staubdichten Eigenschaften gewährleisten die langfristige Zuverlässigkeit der elektronischen Radarkomponenten in feuchten und staubigen Umgebungen, während die Radartechnologie selbst das Problem der durch wasserdichte Konstruktionen verursachten Empfindlichkeitsminderung bei herkömmlichen Geräten beseitigt. Diese Synergie macht handgeführte Radar-Durchflussmesser in Extremsituationen wie der Hochwasserüberwachung, bei Starkregen und bei Messungen in der Gezeitenzone unentbehrlich.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Schutzart IP67 nicht für alle Anwendungsfälle geeignet ist. Wie die technischen Experten von Shangtong Testing betonten, bietet IP67 zwar Schutz bei kurzzeitigem Eintauchen in Wasser, doch wenn das Gerät einer Hochdruckreinigung mit einem Wasserstrahl standhalten muss (z. B. in industriellen Reinigungsumgebungen), ist IP66 (Schutz gegen starken Wasserstrahl) möglicherweise besser geeignet. Für Geräte, die über längere Zeit unter Wasser eingesetzt werden, sollte die Schutzart IP68 gewählt werden. Die Schutzart IP67 des tragbaren Radar-Durchflussmessers stellt daher eine optimierte Auslegung für typische Einsatzbedingungen in der hydrologischen Messtechnik dar, die Schutzleistung und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringt.
Mit der Entwicklung von Technologien wie 5G und dem Internet der Dinge (IoT) schreitet die Entwicklung handgeführter Radar-Durchflussmesser in Richtung intelligenter und vernetzter Systeme voran. Einige High-End-Modelle integrieren bereits GPS-Positionierung, 4G-Datenübertragung und Cloud-Synchronisierung. Messdaten können in Echtzeit in das hydrologische Überwachungsnetzwerk hochgeladen und mit Geographischen Informationssystemen (GIS) verknüpft werden. Dies ermöglicht eine unmittelbare Datenbasis für intelligentes Wassermanagement und die Hochwasservorsorge. Diese technologische Entwicklung revolutioniert die Arbeitsweise der hydrologischen Überwachung, indem sie die traditionelle punktuelle Einzelmessung in eine kontinuierliche räumliche Überwachung umwandelt und so einen grundlegenden Fortschritt im Wasserressourcenmanagement bewirkt.
Anwendungsszenarioanalyse: Branchenübergreifende Lösungen zur Überwachung von Wasserressourcen
Das wasserdichte, tragbare Radar-Durchflussmessgerät IP67 spielt dank seiner einzigartigen technischen Vorteile eine immer wichtigere Rolle in verschiedenen Bereichen der Wasserressourcenüberwachung. Von reißenden Gebirgsflüssen bis hin zu breiten Entwässerungskanälen, von der Hochwasserüberwachung bei Starkregen bis zur Kontrolle industrieller Abwassereinleitungen – dieses mobile Gerät bietet Fachleuten in unterschiedlichsten Bereichen effiziente und zuverlässige Lösungen zur Messung der Durchflussgeschwindigkeit. Eine detaillierte Analyse seiner Anwendungsszenarien hilft nicht nur bestehenden Anwendern, die Funktionen des Geräts optimal zu nutzen, sondern inspiriert auch potenzielle Anwender, weitere innovative Einsatzmöglichkeiten zu entdecken.
Hydrologische Überwachung und Hochwasserfrühwarnung
In hydrologischen Messnetzen und Frühwarnsystemen für Überschwemmungen haben sich tragbare Radar-Durchflussmesser als unverzichtbare Notfallmessgeräte etabliert. Traditionelle hydrologische Stationen nutzen meist fest installierte Kontakt-Durchflussmesser oder ADCP (akustische Doppler-Strömungsprofilometer). Bei extremen Hochwasserbedingungen fallen diese Geräte jedoch häufig aufgrund zu hoher Wasserstände, Kollisionen mit treibenden Objekten oder Stromausfällen aus. In solchen Fällen können Hydrologen mit dem wasserdichten, tragbaren Radar-Durchflussmesser (Schutzart IP67) temporäre Messungen an sicheren Positionen auf Brücken oder Ufern durchführen und so schnell wichtige hydrologische Daten gewinnen. Während eines schweren Hochwassers im Jahr 2022 konnten viele hydrologische Stationen an verschiedenen Standorten mithilfe solcher Geräte trotz des Ausfalls herkömmlicher Überwachungssysteme wertvolle Daten zum Hochwasserscheitelabfluss erfassen und damit eine wissenschaftliche Grundlage für Hochwasserschutzmaßnahmen schaffen.
Die Anpassungsfähigkeit des Geräts an verschiedene Umgebungsbedingungen erweist sich in solchen Szenarien als besonders vorteilhaft. Die Schutzart IP67 gewährleistet den einwandfreien Betrieb auch bei starkem Regen ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen. Das berührungslose Messverfahren verhindert Beschädigungen des Sensors durch große Mengen an Sedimenten und Treibgut, die von der Flut mitgeführt werden. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Radar-Durchflussmesser besonders gut zur Überwachung plötzlicher Gebirgshochwasser geeignet sind. Einsatzkräfte können die potenziell betroffenen Schluchtabschnitte frühzeitig erreichen. Bei Hochwasser können sie Strömungsgeschwindigkeitsdaten erfassen, ohne sich gefährlichen Gewässern nähern zu müssen, was die Sicherheit der Einsätze erheblich erhöht. Einige fortschrittliche Modelle sind zudem mit einer Hochwasserberechnungssoftware ausgestattet. Nach Eingabe der Querschnittsdaten des Flussbetts lässt sich die Durchflussmenge direkt berechnen, was die Effizienz der Notfallüberwachung deutlich verbessert.
Kommunale Entwässerung und Abwasserbehandlung
Die Überwachung städtischer Entwässerungssysteme ist ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet für tragbare Radar-Durchflussmesser. Kommunale Verantwortliche können diese Geräte nutzen, um Engpässe im Rohrnetz schnell zu identifizieren und die Entwässerungskapazität zu beurteilen, insbesondere um vor Beginn der Starkregenzeit präventive Inspektionen in Schlüsselbereichen durchzuführen. Im Vergleich zu herkömmlichen Ultraschall-Durchflussmessern bieten Radar-Durchflussmesser deutliche Vorteile: Sie sind unempfindlich gegenüber Blasen, Trübungen im Wasser oder Ablagerungen an den Rohrinnenwänden und erfordern keine aufwendige Installation und Kalibrierung. Das Personal muss lediglich den Schachtdeckel öffnen, Radarwellen von der Schachtöffnung zur Wasseroberfläche senden und erhält innerhalb weniger Sekunden die Durchflussgeschwindigkeit. In Kombination mit den Querschnittsparametern der Rohrleitung lässt sich die momentane Durchflussmenge abschätzen.
Dieses Gerät ist auch in Kläranlagen äußerst nützlich. Die Überwachung des Durchflusses in offenen Gerinnen erfordert üblicherweise die Installation von Parchel-Kanälen oder Ultraschallsonden. Diese fest installierten Anlagen können jedoch Probleme wie aufwendige Wartung und Datendrift aufweisen. Das handgeführte Radar-Durchflussmessgerät bietet dem Betriebspersonal ein praktisches Prüfwerkzeug, das regelmäßige oder unregelmäßige Stichproben und Vergleiche der Durchflussgeschwindigkeiten in den einzelnen Prozessabschnitten ermöglicht, um Messabweichungen schnell zu erkennen. Besonders hervorzuheben ist, dass die korrosive Flüssigkeit in der Abwasserbehandlung eine erhebliche Gefahr für herkömmliche Kontaktsensoren darstellt. Die berührungslose Radarmessung hingegen ist davon völlig unbeeinträchtigt, wodurch die Lebensdauer des Geräts und die Messstabilität deutlich verbessert werden.
Landwirtschaftliche Bewässerung und ökologische Überwachung
Die Entwicklung der Präzisionslandwirtschaft stellt höhere Anforderungen an das Wassermanagement. Handgeführte Radar-Durchflussmesser gehören zunehmend zur Standardausrüstung moderner landwirtschaftlicher Betriebe. Bewässerungsmanager nutzen sie, um regelmäßig die Effizienz der Bewässerungskanäle zu überprüfen, Leckagen oder Verstopfungen zu identifizieren und die Wasserverteilung zu optimieren. In großflächigen Beregnungsanlagen kann diese Ausrüstung zur Messung der Fließgeschwindigkeit in der Hauptleitung und den Abzweigleitungen eingesetzt werden. Dies trägt zum Druckausgleich im System und zur Verbesserung der Bewässerungsgleichmäßigkeit bei. In Kombination mit agrarhydrologischen Modellen ermöglichen diese Echtzeit-Messdaten zudem intelligente Bewässerungsentscheidungen, um Wasser zu sparen und die Erträge zu steigern.
Die Überwachung des ökologischen Abflusses ist eine weitere innovative Anwendung von tragbaren Radar-Durchflussmessern. Mithilfe dieser Geräte können Umweltschutzbehörden überprüfen, ob der von Wasserkraftwerken eingeleitete ökologische Abfluss den Anforderungen entspricht, den hydrologischen Zustand von Feuchtgebieten beurteilen und die Auswirkungen von Renaturierungsmaßnahmen an Flüssen überwachen. Besonders wertvoll sind dabei die Mobilität und die schnellen Messmöglichkeiten der Geräte. Forscher können so in kurzer Zeit großflächige und mehrpunktige Untersuchungen durchführen und detaillierte hydrologische Karten erstellen. In einigen ökologisch sensiblen Gebieten ist der direkte Kontakt der Geräte mit Gewässern eingeschränkt. Die berührungslose Radarmessung erfüllt diese Umweltschutzauflagen jedoch vollständig und hat sich als ideales Werkzeug für die ökologische Forschung etabliert.
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Veröffentlichungsdatum: 14. Juni 2025

