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„Unterwasser-Himmelsnetz“: Es evoziert das Bild eines riesigen, intelligenten Sensornetzwerks.

I. Wichtigste Anwendungsszenarien
Wasserqualitätssensoren werden in Brasilien hauptsächlich in folgenden Schlüsselszenarien eingesetzt:

1. Städtische Wasserversorgungs- und Abwasserbehandlungssysteme

Fallbeispiel: SABESP (Basic Sanitation Company of the State of São Paulo), das größte Wasserversorgungsunternehmen Lateinamerikas, verwendet in seinem gesamten Versorgungsnetz, von den Stauseen bis zu den Wasseraufbereitungsanlagen, umfassend Sensoren zur Messung der Wasserqualität mit mehreren Parametern.

Szenarien:

Überwachung des Rohwassers: Echtzeitüberwachung von Parametern wie pH-Wert, gelöstem Sauerstoff (DO), Trübung, Algendichte (Chlorophyll-a) und Warnungen vor toxischen Cyanobakterien in großen Speichersystemen (z. B. Cantareira-System), um die Sicherheit des Rohwassers zu gewährleisten.

Prozesssteuerung bei der Aufbereitung: Sensoren in Aufbereitungsanlagen werden eingesetzt, um die Dosierung von Chemikalien (z. B. Koagulationsmittel, Desinfektionsmittel) während Prozessen wie Koagulation, Sedimentation, Filtration und Desinfektion präzise zu steuern. Dies verbessert die Effizienz und senkt die Kosten.

Überwachung des Verteilungsnetzes: Im gesamten städtischen Wasserverteilungsnetz sind Messstellen eingerichtet, um Restchlor, Trübung und andere Indikatoren in Echtzeit zu erfassen. Dies gewährleistet die Sicherheit des Trinkwassers während des Transports und ermöglicht die schnelle Erkennung von Verunreinigungen.

2. Überwachung der Einleitung von Industrieabwasser

Fallstudie: Das brasilianische Institut für Umwelt und erneuerbare natürliche Ressourcen (IBAMA) und staatliche Umweltbehörden.

Szenarien:

Überwachung der Einhaltung von Vorschriften: Branchen mit hohem Verschmutzungsrisiko (z. B. Zellstoff- und Papierindustrie, Bergbau, Chemieindustrie, Lebensmittelverarbeitung) sind verpflichtet, an ihren Einleitungsstellen automatische Online-Abwasserüberwachungssysteme zu installieren. Sensoren messen kontinuierlich Parameter wie chemischen Sauerstoffbedarf (CSB), Gesamtstickstoff, Gesamtphosphor, Schwermetalle (z. B. Quecksilber, Blei, wofür spezielle Sensoren erforderlich sind), pH-Wert und Durchflussrate.

Aufgabe: Gewährleistet die Einhaltung der vom Nationalen Umweltrat (CONAMA) festgelegten Standards für Abwassereinleitungen. Die Echtzeit-Datenübertragung an die Aufsichtsbehörden trägt zur Verhinderung illegaler Einleitungen bei und liefert direkte Beweise für die Strafverfolgung.

3. Überwachung der diffusen Verschmutzung in der Landwirtschaft

Fallstudie: Landwirtschaftliche und umweltbezogene Forschungseinrichtungen in wichtigen Agrarstaaten wie Mato Grosso.

Szenarien:

Gewässerüberwachung: In Flussgebieten mit intensiver großflächiger Landwirtschaft werden Sensornetzwerke eingesetzt, um Veränderungen bei Nitraten, Phosphaten, Trübung und Pestizidrückständen zu überwachen.

Aufgabenbereich: Bewertet die Auswirkungen des Einsatzes von Düngemitteln und Pestiziden auf Gewässer, untersucht Muster diffuser Verschmutzungsquellen und liefert Daten zur Entwicklung von Best Management Practices (BMPs) und Umweltrichtlinien.

4. Ökologische Überwachung natürlicher Gewässer (Flüsse, Seen, Küsten).

Fallstudien:

Amazonasbeckenforschung: Forschungsteams des Nationalen Instituts für Amazonasforschung (INPA) und verschiedener Universitäten nutzen bojen- oder schiffsgestützte Sensoren, um Wassertemperatur, Leitfähigkeit (zur Abschätzung der Konzentration gelöster Stoffe), Trübung, Sauerstoffgehalt und CO₂-Flüsse im Amazonas und seinen Nebenflüssen zu überwachen. Dies ist entscheidend für die Erforschung der Hydrologie und der biogeochemischen Kreisläufe des größten tropischen Regenwaldes der Welt.

Überwachung der Küsten-Eutrophierung: In den Küstengewässern von Großstädten wie Rio de Janeiro und São Paulo werden Sensoren eingesetzt, um die durch Abwassereinleitungen verursachte Eutrophierung zu überwachen, frühzeitig vor schädlichen Algenblüten (Rote Gezeiten) zu warnen und die Tourismus- und Aquakulturindustrie zu schützen.

Szenarien: Fest installierte Überwachungsbojen, mobile Überwachungsschiffe und tragbare Sensoren, die auf Drohnen montiert sind.

5. Frühwarnung vor Grubenunglücken und Überwachung nach Katastrophen (Äußerst wichtig)

Fallstudie: Dies ist eines der kritischsten, wenn auch tragischsten Anwendungsszenarien in Brasilien. Nach den Dammbrüchen von Absetzbecken in Minas Gerais (z. B. die Katastrophen von Samarco im Jahr 2015 und Vale im Jahr 2019) wurden Wasserqualitätssensoren zu unverzichtbaren Instrumenten.

Szenarien:

Frühwarnsysteme: In Flüssen unterhalb aktiver Absetzbecken werden Echtzeit-Sensornetzwerke installiert, um plötzliche Trübungsspitzen zu überwachen, die als Frühwarnindikator für einen Dammbruch dienen können.

Verschmutzungsbewertung und -verfolgung: Nach einer Katastrophe werden in den betroffenen Flussgebieten (z. B. Rio Doce, Paraopeba) umfangreiche Sensornetzwerke installiert, um Trübung, Schwermetallkonzentrationen (z. B. Eisen, Mangan) und pH-Wert kontinuierlich zu überwachen. Dies ermöglicht die Beurteilung von Ausbreitung, Intensität und langfristigen ökologischen Auswirkungen der Verschmutzung und dient als Grundlage für Sanierungsmaßnahmen.

II. Wichtigste Rollen und Vorteile
Ausgehend von den obigen Beispielen lässt sich die Rolle von Wasserqualitätssensoren in Brasilien wie folgt zusammenfassen:

Schutz der öffentlichen Gesundheit: Gewährleistet die Sicherheit des Trinkwassers für zig Millionen Stadtbewohner durch Echtzeitüberwachung von Wasserquellen und Verteilungsnetzen und beugt so dem Ausbruch von durch Wasser übertragenen Krankheiten vor.

Umweltschutz und Strafverfolgung: Liefert „harte Beweise“ für Umweltbehörden, ermöglicht eine effektive Überwachung industrieller und städtischer Verschmutzungsquellen, schützt Fluss-, See- und Meeresökosysteme und erlaubt gezielte Maßnahmen gegen illegale Einleitungen.

Frühwarnsystem und Notfallmaßnahmen bei Katastrophen: Es liefert entscheidende Frühwarnungen in Sektoren wie dem Bergbau und verschafft so wertvolle Zeit für die Evakuierung von Anwohnern flussabwärts. Nach einem Unfall ermöglicht es eine schnelle Beurteilung des Ausmaßes der Kontamination und steuert so die Notfallmaßnahmen.

Verbesserung der betrieblichen Effizienz: Hilft Wasserversorgungsunternehmen bei der Optimierung ihrer Aufbereitungsprozesse, wodurch Chemikalien und Energie eingespart und somit die Betriebskosten gesenkt werden.

Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung: Versorgt Wissenschaftler mit langfristigen, kontinuierlichen und hochfrequenten Daten zur Wasserqualität, um die Mechanismen einzigartiger Ökosysteme (wie des Amazonas), die Auswirkungen des Klimawandels und die Umweltauswirkungen landwirtschaftlicher Aktivitäten zu untersuchen.

Datentransparenz und öffentliches Bewusstsein: Einige Überwachungsdaten (z. B. zur Wasserqualität an Stränden) werden veröffentlicht, um den Menschen die Entscheidung zu erleichtern, ob sie schwimmen oder angeln gehen. Dadurch wird die Transparenz im Wassermanagement erhöht.

Zusammenfassung
Durch den Einsatz von Wasserqualitätssensoren begegnet Brasilien aktiv seinen Herausforderungen im Bereich der Wasserressourcen: Verschmutzung durch die rasante Urbanisierung, das Risiko von Industrieunfällen, die Auswirkungen der Ausweitung der Landwirtschaft und die Verantwortung für den Schutz des einzigartigen Naturerbes. Diese Technologien bilden den Kern eines vielschichtigen, umfassenden Wassermanagementsystems, das Frühwarnung, Überwachung, Durchsetzung von Vorschriften und Forschung umfasst. Obwohl weiterhin Herausforderungen hinsichtlich der flächendeckenden Anwendung, der Datenintegration und der Finanzierung bestehen, hat ihre praktische Anwendung ihren immensen Wert und ihre Notwendigkeit unter Beweis gestellt.

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Veröffentlichungsdatum: 01.09.2025