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Landwirte manipulierten Regenmesser, um auf betrügerische Weise Versicherungsgelder zu kassieren.

Sie durchtrennten Kabel, gossen Silikon darüber und lockerten Bolzen – alles, um im Rahmen eines betrügerischen Machenschaftsversuchs staatliche Regenmesser leerlaufen zu lassen. Nun schulden zwei Landwirte aus Colorado Millionen von Dollar wegen dieser Manipulationen.

Patrick Esch und Edward Dean Jagers II bekannten sich Ende letzten Jahres der Verschwörung zur Beschädigung staatlichen Eigentums schuldig und gaben zu, den Zufluss von Regenwasser in die Regenmesser blockiert zu haben, um falsche Angaben zur staatlichen Ernteversicherung zu machen. Die Anklage erfolgte vor einem Bundesgericht in Straf- und Zivilverfahren.

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Im Rahmen der strafrechtlichen Vereinbarungen wurde Esch zur Zahlung von 2.094.441 US-Dollar Schadensersatz und Jagers zur Zahlung von 1.036.625 US-Dollar verurteilt. Diese Beträge seien bereits gezahlt worden, teilte Melissa Brandon, Sprecherin der Staatsanwaltschaft von Colorado, der „Washington Post“ am Montag mit.

Die zivilrechtliche Einigung mit einem Whistleblower in dem Fall verpflichtet Esch laut Brandon zur Zahlung weiterer 3 Millionen US-Dollar – davon 676.871,74 US-Dollar als Entschädigung (laut Gerichtsakten) – zuzüglich 3 Prozent Zinsen über die nächsten zwölf Monate. Jagers hat die geforderten zusätzlichen 500.000 US-Dollar bereits gezahlt.

Insgesamt kostete die Versicherungslösung die Männer vor den Anwaltskosten etwa 6,5 ​​Millionen Dollar.

Der Schutz vor Starkregen ist nur eine von vielen Arten der Agrarversicherung, die das US-Landwirtschaftsministerium anbietet. Laut dem Budget des staatlichen Ernteversicherungsprogramms zahlte dieses im Jahr 2022 18 Milliarden US-Dollar an Versicherer für Schadensfälle aus.

Die staatliche Ernteversicherung wird üblicherweise von privaten Versicherungsgesellschaften verkauft, die die Erzeuger und ihre Ernten direkt versichern. Anschließend erstattet der Bund den privaten Versicherern die Kosten.

Im Rahmen des von Esch und Jagers eingeräumten Missbrauchs des Regenversicherungsprogramms erfasst die Regierung die Niederschlagsmenge mithilfe von bundesweiten Regenmessern. Die Höhe der ausgezahlten Versicherungssumme wird laut Gerichtsakten durch einen Vergleich der Niederschlagsmenge eines bestimmten Zeitraums mit dem langjährigen Durchschnitt der Region ermittelt.
„Fleißige Landwirte und Viehzüchter sind auf die Ernteversicherungsprogramme des US-Landwirtschaftsministeriums angewiesen, und wir werden nicht zulassen, dass diese Programme missbraucht werden“, schrieb der in Colorado ansässige US-Staatsanwalt Cole Finegan in der Bekanntgabe der Vereinbarung über das Schuldbekenntnis.

Die Machenschaften liefen von etwa Juli 2016 bis Juni 2017 und konzentrierten sich auf den Südosten Colorados und den Westen Kansas', schrieben die Staatsanwälte.

Die erste Entdeckung eines Problems machte ein Mitarbeiter des United States Geological Survey am 1. Januar 2017, so die Staatsanwaltschaft. Der Mitarbeiter stellte fest, dass die Stromkabel an einem Regenmesser in Syracuse, Kansas, durchtrennt worden waren. Die Staatsanwaltschaft führte 14 Fälle auf, in denen Mitarbeiter manipulierte Regenmesser vorfanden.

Während der Regenzeit sollten Sie nicht gegen das Gesetz verstoßen, um den wirtschaftlichen Druck zu verringern. Wir können Ihnen preiswerte Regenmesser zur Verfügung stellen.

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Veröffentlichungsdatum: 03.04.2024