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Wie 16-mm-Mikrosensoren und LoRaWAN die Grundwasserkrise in Westaustralien lösen

Datum:24. Juni 2026| Schlüsselwörter: Grundwasser in Westaustralien 16-mm-Bohrlochsensor IoT-gestützte Grundwasserüberwachung LoRaWAN Wasserqualität Salzgehalt von Tiefbrunnen MQTT JSON-Daten Honde Technology

Die Realität des Outbacks: Wassermanagement als strategische Ressource

In Westaustralien ist Wasser mehr als nur eine Ressource – es ist ein wertvolles Gut, das strengen Kontrollen bedarf. In abgelegenen Bergbau- und Landwirtschaftsgebieten ist die traditionelle manuelle Probenahme im Jahr 2026 nicht mehr praktikabel. Der Arbeitsaufwand für die Anreise zu einem einzigen Brunnen über Hunderte von Kilometern ist untragbar, und der Mangel an Echtzeitdaten führt dazu, dass wichtige Grundwasserneubildungsereignisse oft übersehen werden.

Viele der bestehenden Beobachtungsbrunnen in Westaustralien sind zudem engrohrig. Standardmäßige Industriesensoren passen dort nicht. Um dieses Problem zu lösen, hat Honde Technology ein vollständig autonomes, hochauflösendes Grundwasserbeobachtungsnetz in der gesamten Region installiert.

1. Wahrnehmungsschicht: Entwicklung für das „Eng und Tief“

Bei diesem Projekt haben wir auf sperrige Ausrüstung verzichtet und stattdessen eine spezielle „Untergrund“-Architektur entwickelt, die auf die extremen Bedingungen der Bohrlöcher in Westaustralien zugeschnitten ist:

  • 16-mm-Mikrodruck-Füllstandssensor (RD-PWLT16-02):Viele Messbrunnen in Westaustralien weisen extrem enge Durchmesser auf. Wir verwendeten unseren Mikrosensor aus Edelstahl 316L mit einem Durchmesser von nur 16 mm. Dank seines schlanken Profils kann er durch enge Verrohrungen eingeführt werden und Wassersäulen bis zu einer Tiefe von 200 Metern mit einer Genauigkeit von ±0,1 % des Messbereichsendwertes erfassen, wobei Wasserstandsänderungen im Submillimeterbereich aufgezeichnet werden.
  • 5-in-1 Integrierte Qualitätssonde:Um das Eindringen von Salzwasser – eine große Bedrohung für die Küstengrundwasserleiter in Westaustralien – zu überwachen, haben wir integrierte Sonden eingesetzt, die pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Temperatur, Salzgehalt und Gesamtmengen gelöster Feststoffe (TDS) von einem einzigen Messpunkt aus messen. Dadurch entsteht eine Echtzeit-„Salzgehaltskarte“ des Grundwasserleiters.
  • Hydrochemische Überwachung:In landwirtschaftlichen Grundwasseranreicherungszonen überwachen zusätzliche pH- und ORP-Sensoren die Auswirkungen des Düngemittelabflusses auf das chemische Gleichgewicht im Untergrund.

2. Wartungslogik: Neutralisierung von Biofouling an abgelegenen Standorten

Für Standorte, die eine fünfstündige Anfahrt erfordern, ist „Wartung“ ein echter Kostenfaktor und mindert die Rentabilität. Mit unserer aktiven Wartungstechnologie haben wir das Problem der durch Mineralablagerungen und Biofilm verursachten Sensordrift gelöst.

  • Integrierte automatische Reinigungsbürste:Für Mehrparameter-Qualitätssonden haben wir eine automatische elektronische Reinigungsbürste integriert. Diese ist so programmiert, dass sie die Sensorfläche in regelmäßigen Abständen abwischt. Dadurch werden Biofouling-Ablagerungen beseitigt, die manuellen Wartungsintervalle von vierteljährlich auf jährlich verlängert und die Gesamtbetriebskosten des Projekts deutlich gesenkt.

3. Lösungsarchitektur: Der Honde Full-Stack-Loop

Um sicherzustellen, dass die Daten aus der tiefen Wildnis das zentrale Wasserwerk erreichen, nutzt das Netzwerk eine robuste dreistufige digitale Schleife:

Stufe 1: Lokales Bewusstsein und robuste Einsatzbereitschaft

  • Feldprüfungsinstrumente:Techniker nutzen das Honde Handmeter für schnelle Kalibrierungsprüfungen vor Ort.
  • Lokale Persistenz:Jede Station ist mit unserem Datenlogger mit Bildschirm ausgestattet. Im Falle eines vollständigen Netzwerkausfalls können die Außendienstmitarbeiter die aktuellen Füllstandsanzeigen und die grafische Historie der letzten 30 Tage direkt am Bohrlochkopf über das kontrastreiche Display ablesen.
  • Wechselwirkung zwischen Oberfläche und Grundwasserleiter:Bei Versickerungsbecken nutzen wir das Floating Booy System, um Wasserqualitätssensoren in der optimalen Probenahmetiefe zu halten und den Versickerungsprozess in Echtzeit zu verfolgen.

Stufe 2: Das drahtlose Nervensystem (Übertragung)

  • Exzellente Konnektivität:Die Endgeräte unterstützen flexibel GPRS, 4G, WiFi, LoRa oder LoRaWAN und passen sich so der lückenhaften Mobilfunkabdeckung des Outbacks an.
  • Der MQTT-Standard:Alle Module unterstützen nativ das MQTT-JSON-Format. Dadurch wird sichergestellt, dass Grundwasserdaten ohne proprietäre Treiber nahtlos in die bestehenden Umweltdatenbanken von WA oder in hydraulische Modellierungssoftware von Drittanbietern integriert werden können.

Stufe 3: Cloud Intelligence & Automatisierte Verteidigung

  • Honde Cloud-Server und Software:Alle Daten werden in einem zentralen webbasierten Management-Dashboard zusammengeführt.
  • Alarmrelais-System:Dies ist der entscheidende Sicherheitsmechanismus. Sinkt der Wasserstand unter einen bestimmten Schwellenwert oder steigt der Salzgehalt aufgrund übermäßiger Entnahme sprunghaft an, löst die Plattform ein physisches Alarmsystem aus. Dieses benachrichtigt automatisch die zuständigen Behörden oder schaltet lokale Pumpstationen ab und verhindert so dauerhafte Schäden am Grundwasserleiter.

Projektergebnis: Vom reaktiven zum proaktiven Ansatz

Seit seiner Inbetriebnahme liefert dieses automatisierte Netzwerk Westaustralien die bisher detaillierteste Karte des Grundwasserleiterverhaltens. Die Daten werden nun für präzise Bewässerungsquoten, Prüfungen zur Einhaltung von Bergbauvorschriften und die langfristige Ressourcenplanung genutzt.

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Für maßgeschneiderte IoT-Lösungen und professionelle Projektunterstützung wenden Sie sich bitte an Honde Technology Co., LTD.


Veröffentlichungsdatum: 24. Juni 2026